Wie Du negative Gedanken los wirst…

von 6. Juni 2017Gedanken

 „An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“ – William Shakespeare

Wow – was für ein Abend, was für ein Date! Einfach grandios! Der Typ war charmant, witzig und wirklich attraktiv. Und das Beste: er hat auf den ersten Blick keine gravierenden Mängel. Das fühlt sich gut an, so gut wie schon lange nicht mehr.

Euphorisch und beschwingt schlendere ich zur Tram und lasse den Abend noch einmal Revue passieren.

Und baaaaahhhhhmmmm! Plötzlich fangen sie an. Einfach so, aus dem nichts. Die negativen Gedanken, die das berühmte Haar in der Suppe suchen.

Plötzlich schleichen sich Gedanken ein, wie: Wie hat er den eigentlich dies und jenes gemeint? Und so, wie er über seine Ex gesprochen hat, also, ich weiß nicht. Vielleicht ist er doch noch nicht über sie hinweg. Und überhaupt, ob er die vielen Komplimente wohl ernst gemeint hat? Sicher nicht, der wollte mich bestimmt nur ins Bett bringen. Ha, von wegen keine Mängel! Undsoweiterundsofort…..

Als ich eine halbe Stunde später zu Hause war, war von der ursprünglichen Euphorie absolut nichts mehr übrig. Nein, in Wahrheit fühlte ich mich, als hätte ich das schlimmste Date ever hinter mir.

Na bravo!!! Das hab ich mir jetzt mal richtig schön kaputt gedacht.

Und hey, dass ist nur ein Paradebeispiel. Da hätte ich noch einige Beispiele in die Richtung auf Lager. Situationen im Job, nach einem feuchtfröhlichen Abend oder auch relativ banale Dinge mit Freunden.

Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich mir in meinem Leben wirklich schon vieles schlecht gedacht. Das abgefahrene ist, dass es meistens Situationen waren, die sich erst richtig, richtig gut angefühlt haben, und sobald die Gedanken dazu kamen, ging es steil bergab.

Gott sei Dank ist das bei mir jetzt schon viele Jahre her. Klar, es passiert mir immer noch ab und zu, aber relativ selten. Und ich hab mittlerweile gute Strategien, wie ich mich da schnell wieder rausholen kann, und nicht freiwillig volle Lotte in diese sinnlose Grübelei einsteige.

Aber unter dem „sich Dinge schlecht denken“ Syndrom leiden ganz viele. Wenn man da eine Studie machen würde, bin ich mir sicher, dass das unter den Top 3 der Volksleiden wären.

Wenn wir uns unseren negative Gedanken hingeben, uns am besten noch richtig schön reinsteigern, dann bringt uns das absolut nichts, außer, dass…

– es uns Energie kostet
– es uns Lebensfreude raubt
– wir mit Zweifeln & Ängsten zu tun haben, die wir uns selbst eingeredet haben
– wir dadurch unsere eigene negative Realität gestalten.

So, und spätestens jetzt wird klar, dass das weit verbreitete Lebensmotto: „Ich denke und erwarte immer nur das Schlechteste, dann kann ich nicht enttäuscht werden“ totaler Blödsinn ist.

Klar, stimmt schon, Du kannst dann wirklich nicht mehr enttäuscht werden. Aber, was bringt Dir das? Richtig, schlechte Laune und sonst nichts.

Da riskiere ich doch lieber, vielleicht mal enttäuscht zu werde, und hab ansonsten eine gute Zeit. Das klingt doch wesentlich besser. Oder?

Du denkst jetzt vielleicht: „Mensch, die schreibt sich da so leicht. So einfach ist das gar nicht“.

Das stimmt. Ganz so einfach ist es nicht.

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Aber, es gibt da ein paar sehr wirkungsvolle Techniken und Strategien, wie Du negativen Gedanken den Garaus machen kannst.

Und die möchte ich Dir gerne im heutigen Selbstcoaching-Teil vorstellen.

Wie immer ist der Selbstcoaching-Teil den SeelenGlück Abonnenten vorenthalten. Wenn Du wissen möchtest, wie Du negative Gedanken den Garaus machen kannst, dann melde Dich gleich jetzt hier an.

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Herzliche Grüße und viel Erfolg beim Ausprobieren,
Deine Rosina

PS: Wenn Du Dich näher für das Thema Gedanken interessiert, oder wenn Du Frage oder Anregungen hast, dann schreib mich gerne an unter mail@praxis-inventio.de oder hinterlasse hier einen Kommentar.

Persönliche Anmerkung: Wen es interessiert, wie es in meinem Beispiel oben (von vor ca. 10 Jahren) weiterging, der kriegt hier noch die kurze Auflösung: Nachdem ich mir das ja alles so schön schlecht gedacht hatte, war natürlich mein Denken, Handeln und Reagieren auch entsprechend verkorkst. Also gab es noch ein verkorkstes zweites Date, und danach haben wir nie wieder von einander gehört. Ich glaub der arme Kerl hatte keine Ahnung, was da los war…

 

Praxis Inventio, München

Rosina Geltinger, Heilpraktikerin für Psychotherapie,
psychologischer Coach, Kursleiterin für Entspannungsverfahren
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Rosina Geltinger

Über Rosina Geltinger

Ich bin Rosina Geltinger, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kursleiterin für Entspannungsverfahren. In meinem Blog geht es rund um das Thema Lebensfreude, Glück und mentales Wohlbefinden.

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